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7 Tipps für einen entspannten Lesenachmittag

Ich gebe zu, ich bin eine bekennende Leseratte. Oder frei nach Loriots Spruch über seine Mopshunde: ein Leben ohne Bücher ist möglich, aber sinnlos 😉

Das Lesen ist für mich einfach die wunderbarste Art und Weise, abzuschalten und zu entspannen – sei es nach einem anstrengenden Arbeitstag oder sei es in stressigen und schwierigen Lebensphasen. Damit das perfekt gelingt, brauche ich – das habe ich mittlerweile gelernt – bestimmte Voraussetzungen und Rituale.

Ein gemütlicher Leseplatz

Da gibt es ganz eindeutig jahreszeitliche Vorlieben: im Sommer finde ich es am schönsten im Garten oder auf dem Balkon in einer zurückgezogenen, eingegrünten Ecke. Da ist es wunderbar ruhig, man hört kaum Straßengeräusche, es gibt keine Ablenkungen.
Zu den kühleren Jahreszeiten gibt es nichts bequemeres als den großen Ohrensessel oder das Sofa drinnen, mit Kissen und Decke zum Einkuscheln einfach perfekt. Wichtig ist für mich auf jeden Fall die totale Bequemlichkeit, denn sollte mein Lesestoff ganz spannend sein, kann es passieren, dass ich die nächsten zwei Stunden nicht von dort fortkomme.

Das richtige Licht

Das ist extrem entscheidend, denn nichts wäre schlimmer als eine Lektüre abbrechen zu müssen, weil nach einiger Zeit die Augen schmerzen. Also: für punktgenaues, blendfreies Licht sorgen. Meine Leselampen habe ich alle mit Bedacht ausgesucht. Bin ich einmal außerhalb in einem Hotel oder Ferienhaus unterwegs, kann ich mich fürchterlich aufregen, wenn kein ausreichendes Leselicht vorhanden ist.

Keine elektronischen Ablenkungen

Das heißt: PC ausstellen, Handy weglegen, Tablet ebenso! Sonst ist die Versuchung einfach zu groß, zwischendurch immer wieder einmal nachzuschauen, ob vielleicht eine Nachricht gekommen ist. Und damit wäre ich ganz schnell raus aus der Lektüre und die Entspannung für die Katz.

Sich Zeit nehmen

Erholung beim Lesen gelingt erst dann wirklich, wenn ich nicht schon den nächsten Termin im Kopf haben und quasi nur zwischen Tür und Angel schnell mal in mein Buch schauen muss. Damit würde ich mich um den ganzen Genuss bringen.

Für Proviant sorgen

Ja, das klingt vielleicht merkwürdig, aber ich habe festgestellt, dass zum gemütlichen Lesen für mich unbedingt mein Lieblingstee gehört. Den fülle ich mir in meinen Thermobecher. So bleibt er die ganze Zeit schön warm und ich muss zwischendurch nicht aufstehen, um mir einen neuen aufzubrühen, gerade wenn es so richtig spannend ist. Dazu noch ein Teller leckere Plätzchen – da könnte ich schnurren vor Behaglichkeit 😉 Falls ihr auch einen „Lesebecher“ haben wollte, meinen habe ich in diesem Thermobecher-Test gefunden. Der von Emsa.

Die richtige Lektüre

Manch ein Zeitgenosse kann bei einem Sachbuch über Aktien, Motoren oder Europapolitik so richtig entspannen. Ich nicht. Mein Lesestoff ist in der Regel der spannende, dramatische, aufrührende oder auch lustige und satirische Roman. Dabei vergesse ich alles um mich herum.

Gute Tipps bekomme ich oft von Freunden, aber auch immer wieder im Internet von Moderatorin Christine Westermann, die offensichtlich einen ganz ähnlichen Lesegeschmack hat wie ich und wunderbare Neuerscheinungen entdeckt.

Spannende Entdeckungen mache ich auch häufig bei Elke Heidenreich. Ich finde es herrlich bequem, wenn jemand aus der riesigen Auswahl an jährlichen Neuerscheinungen für mich eine Vorauswahl trifft.

Ab und zu finde ich natürlich auch durch Zufall selbst ganz fesselndes „Lesefutter“. Ich liebe Familiengeschichten über mehrere Generationen, aufzuklärende Geheimnisse und manchmal auch Krimis, wenn sie nicht zu blutig und gruselig sind.

gemütlich lesen

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